FAVORITES

MY FAVORITES – WEEK 12 // MEINE FAVORITEN – WOCHE 12

Favorite thoughts // Lieblingsgedanken:

I’m finally about to plan a new trip: a friend and I want to go to Washington DC this April! I’m super excited already, especially because I wanted to go there since I came to the US, it just never worked out. And the best thing is that we will be there when the cherry blossoms (hopefully) are still blooming – because of the cold temperatures the peak bloom is delayed this year, so fingers crossed! There are so many things and sights I want to see and so many places I want to visit in Washington DC and I would love to jump on a plane and go there right now!

Es ist endlich wieder soweit: ich bin dabei, einen neuen Trip zu planen, und zwar möchten eine Freundin und ich zusammen Mitte April nach Washington DC fliegen! Ich freue mich jetzt schon total darauf, denn seit ich hier gelandet bin, möchte ich die Hauptstadt von Amerika sehen. Das Beste ist aber, dass wir zur (hoffentlich) richtigen Zeit fliegen und die Kirschblüte in der Stadt noch miterleben dürfen, denn die Hauptblütezeit wurde aufgrund der langen Kälteperiode dieses Jahr nach hinten verschoben. Drückt uns also bitte die Daumen! In DC gibt es so viele Dinge, Sehenswürdigkeiten und Plätze, die ich unbedingt sehen möchte, dass ich am liebsten jetzt sofort in den Flieger steigen und dahin fliegen würde!

Favorite moment // Lieblingsmoment:

Especially one of my friends had a very emotional day yesterday because after long 8 months she finally saw her family again. They came all the way from Germany to visit her in the US and to see what her life as an Au pair looks like and I’m so happy for her, it must be crazy to see them again after such a long time. Another friend and I brought her to the airport to pick them up and we waited with her – we got so excited with her! But this day also made me realize for how long I haven’t seen my loved ones and how fast the time flew by. Most of my friends here will leave and go home in less than 4 months while I have 16 more months to go and don’t get me wrong, I’m so excited for every single month of it, but to know that all your friends will be reunited with their families soon while I still have to wait for a very long time is not easy because I miss mine just as much!

Gestern war besonders für eine meiner Freundinnen ein sehr emotionaler Tag, denn nach acht ganzen Monaten durfte sie endlich ihre Familie wieder in die Arme schließen, die die große Reise auf sich genommen haben, um sie hier in Amerika zu besuchen. Ich freue mich total für sie und kann mir gar nicht vorstellen, wie toll es sein muss, seine Liebsten nach 8 langen Monaten endlich wiederzusehen. Eine andere Freundin und ich sind mit ihr zum Flughafen gefahren und waren auch total aufgeregt, als wir auf den Flieger gewartet haben – ich war allerdings nicht nur aufgeregt, sondern habe irgendwie auch realisiert, wie lange ich schon von meiner Familie zuhause getrennt bin und wie schnell die Zeit vergangen ist. Die meisten meiner Freunde hier werden in weniger als 4 Monaten zurück nach Deutschland gehen, während ich noch 16 weitere Monate in den Staaten verbringen darf. Und versteht mich nicht falsch, ich freue mich auf jeden einzelnen dieser Monate, aber es ist ein komisches Gefühl, zu wissen, dass meine Freunde bald wieder mit ihrer Familie vereint sind und ich darauf noch eine ganze Weile warten muss, denn natürlich fehlen sie mir genauso!

Favorite place // Lieblingsort:

I love to explore new places, to travel and to get to know new cultures. On Saturday a group of Cincinnati Au pairs and I went on a road trip to Berlin, Ohio because we wanted to see what the life of the Amish people in the Ohio Amish Country looks like. The Amish culture has it’s roots in Europe, but especially in Switzerland and the southern part of Germany which is why their language is a blend of German and English and when we concentrate on listening to them, we can understand what they are saying. The Amish are very conservative and they refuse to make use out of modern technology. They don’t have cars, they don’t use refrigerators and they absolutely don’t have any TVs or cellphones. They usually get from one place to another using their buggies and horses which is why they even have street signs with a symbol for that.

Es ist eine meiner liebsten Beschäftigungen, neue Orte zu entdecken, zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen. Am Samstag bin ich mit ein paar anderen Au pairs aus Cincinnati nach Berlin, Ohio gefahren, denn wir wollten uns das Leben der Amischen hier im Ohio Amish Country anschauen. Die Amische Gemeinschaft hat ihre Wurzeln in Mitteleuropa, aber hauptsächlich in Süddeutschland und der Schweiz. Deshalb besteht ihre Sprache hauptsächlich aus einer Mischung aus Englisch und Deutsch – wenn wir genau hinhören, können wir sie sogar verstehen. Die Amischen leben sehr konservativ und lehnen die moderne Technik weitestgehend ab – sie haben weder Autos, noch Kühlschränke oder gar einen Fernseher oder ein Handy. Am häufigsten sind sie in ihren kleinen Kutschen unterwegs, weshalb es in den Regionen sogar eigene Straßenschilder dafür gibt.

We met a very nice man who offered us a ride in his buggy and it was so interesting to ask him questions and to listen to him talking about what his life as an Amish person looks like. We found out that most families don’t even have electric lights in der house, they use candles or gas lamps and when they need to go grocery shopping at a store outside of their communtity and it’s too far for the buggy, they need to book a driver because they don’t have their own cars.

Wir haben einen sehr netten Mann gefunden, der uns mit seiner Kutsche eine Runde mitgenommen hat und es war total interessant, ihm Fragen zu stellen und zu hören, wie sein Leben abläuft. Wir haben erfahren, dass die meisten Familien nicht einmal Licht im Haus haben, sondern nur Kerzen oder maximal Gaslampen nutzen und wenn sie außerhalb ihrer Gemeinde einkaufen fahren wollen und es mit der Kutsche zu weit wäre, bestellen sie sich einen Fahrer, denn sie selbst besitzen ja keine Autos.

Before we went on the buggy ride we walked through Berlin, visited many of the little shops they have, ate pretzels and talked to the people there. We also wanted to go on a farm tour to find out more about the life of the Amish but we were too early – these tours don’t start until May. Nevertheless it was extremely interesting and fascinating to see how these people live – but isn’t it crazy that we absolutely can’t imagine a life like that anymore?

our buggy ride

Vor der Fahrt mit der Kutsche sind wir durch die vielen kleinen Läden im Amischen Berlin geschlendert, haben Bretzeln gegessen und uns mit den Menschen dort unterhalten. Wir wollten außerdem an einer Tour auf einer Farm teilnehmen, um mehr über das Leben der Amischen zu erfahren, haben aber leider erfahren, dass diese Führungen nicht vor Mai beginnen und wir damit zu zeitig dran gewesen sind. Trotzdem war es wirklich spannend, zu sehen, wie diese Menschen ihr Leben führen und es ist erschreckend, dass dieses Leben für uns fast unvorstellbar wäre.

Favorite food // Lieblingsessen:

Something that I’m sure every Au pair can identify with: when you come to the US for the first time, you’re all excited for the food you can’t get anywhere else, but as soon as you’re here for a few weeks, you start missing the food from home. Luckily you’ll find some places here to get German or Austrian food – in the Cincinnati area we have a Hofbrauhaus and we had an amazing German cafe which unfortunately had to close a few months ago. When we went to the Amish Country on Saturday we found a place called Chalet in the Valley which is a restaurant with Swiss and Austrian cuisine and it was the greatest thing for us. As we went in there we already realized that they play German music and our server told us that he would go on a trip to Germany this year. We got some really good food and they have a lot of vegetarian options too, so it was not too easy for me to make a decision. I ordered Spätzle with onions and pepper and I got Rösti potatoes as a side – it was a-ma-zing, but we were too full to get dessert which is a bummer because they had black forest cake and apple strudel! I love that someone recommended going to this place for dinner because we were so happy about the food and this whole place, it definitely made our day.

Ich bin mir sicher, dass es jedes Au pair kennt: wenn man nach Amerika kommt, will man erst einmal nur Dinge essen, die man auch nur hier bekommt, aber sobald man ein paar Wochen da ist, fängt man an, das deutsche Essen zu vermissen. Zum Glück gibt es in meiner Umgebung ein paar Restaurants, in denen man Deutsch oder Österreichisch essen gehen kann – wir haben beispielsweise ein Hofbräuhaus und bis vor kurzem gab es ein total tolles deutsches Cafe, welches leider schließen musste. Als wir am Samstag nach Berlin, Ohio gefahren sind, um uns das Leben der Amischen anzuschauen, haben wir uns dazu entschieden, zum Abendessen ein Restaurant namens Chalet in the Valley zu besuchen, in welchem es Schweizer und Österreichische Gerichte gibt. Selbst die Auswahl für Vegetarier war echt groß und es fiel mir gar nicht so leicht, mich zu entscheiden, aber am Ende habe ich Spätzle mit Zwiebel und Paprika bestellt und Rösti dazu bekommen. Leider waren wir nach dem Hauptgang so voll, dass kein Platz für Dessert frei war, denn es hätte Apfelstrudel und Schwarzwälder Kirschtorte gegeben, aber es war wirklich unglaublich lecker. Ich bin sehr froh, dass wir die Empfehlung für dieses Restaurant bekommen haben, denn wir waren total glücklich über das Essen und den Ort, der uns an Zuhause erinnert hat – es wurde sogar deutsche Musik gespielt und unsere Bedienung hat uns erzählt, dass er bald eine Reise nach Deutschland vor sich hat.

Chalet in the Valley
Spätzle & Rösti

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