Reisen

Roadtrip nach Asheville – 5 Staaten in 3 Tagen // roadtrip to asheville – 5 states in 3 days

Heute ist es endlich mal wieder Zeit für einen neuen Reiseblogpost. Da die USA so unglaublich groß ist und es so viele Orte gibt, die man gern sehen möchte, findet die bucket list gar kein Ende. Ich versuche, jeden Monat mindestens ein Wochenende zu finden, an dem ich verreisen kann und trotzdem werde ich nie all die Städte und Plätze bereisen können, die ich gern sehen würde. Für Januar war eigentlich vorerst nichts geplant, weil es aussah, als würden die Arbeitszeiten von meinen Freundinnen und mir nicht zusammenpassen und so hatten wir uns mehr oder weniger damit abgefunden, im Januar eine Pause einzulegen. Doch dann haben meine beiden Freundinnen Johanna und Franka genauso spontan wie ich erfahren, dass sie über Martin Luther King Day ein langes Wochenende haben werden, welches sie zum verreisen nutzen können. Da es wirklich ziemlich last minute war, hätten wir keine bezahlbaren Flüge mehr gefunden, aber wir haben uns relativ schnell darauf geeinigt, einen Roadtrip machen zu wollen. Die Entscheidung, wohin es denn gehen sollte, hat allerdings deutlich länger gedauert, aber am Ende haben wir eine Route über Lexington, Kentucky und Knoxville, Tennessee nach Asheville, North Carolina geplant.

Finally it’s time for a new travel blogpost! The US is so incredibly big and the list of places worth seeing is countless and although I try to travel to a new place at least once a month there is no way I have enough time to see all the cities and places I want to see. At first it looked like I won’t travel somewhere in January because my and my friends‘ schedules were too different and we already prepared ourselves for a travel break. But then my two good friends Johanna and Franka found out they’ll have a long weekend over Marthin Luther King Day and about the same time I found out the same thing. Although it was way too late to find flights we would have been able to pay for we wanted to use this long weekend from saturday to monday and so we decided to make a road trip. It just took us forever to find a destination for this trip, but in the end we planned a route from Cincinnati over Lexington, Kentucky and Knoxville, Tennessee to Asheville, North Carolina.

AUF DEM WEG NACH ASHEVILLE // traveling to Asheville

Nach Startschwierigkeiten durch einen Schneesturm haben wir unseren Roadtrip statt Freitag Abend erst Samstag Morgen gestartet. Nachdem Johanna mit ihrem Auto, welches sie freundlicherweise von ihren Gasteltern zur Verfügung gestellt bekommen hat, zu mir gefahren ist, haben wir Franka abgeholt und als ersten Stop Krispy Kreme Doughuts in Lexington, Kentucky festgelegt, um dort zu frühstücken. Von dort sind wir direkt weiter in die Stadt Knoxville gefahren, die in Tennessee liegt.

We wanted to be on the road friday evening to drive to Lexington and to spend the night there, but because of a snow storm we had to wait until saturday morning to start our trip. So Johanna picked me up with her car extremely early in the morning so we could pick up Franka and drive from her to Krispy Kreme Doughnuts in Lexington to have breakfast there. Afterwards we hit the road to Knoxville, Tennessee and because our break in Lexington was very short we arrived there on time, so we were able to make up for the delayed start.

Eine sehr bekannte Reihe von Wandgemälden in den USA, vor denen man beispielsweise auf Instagram zahlreiche Fotos findet, ist die Greetings Tour. Eins der zu dieser Reihe gehörenden postkartenähnlichen Bilder findet man in Knoxville und auch wir haben es uns nicht nehmen lassen, dort zu halten und ein paar Fotos zu machen. Danach haben wir die Sunsphere besucht, ein Turm mit einer Aussichtskuppel, der als Wahrzeichen der Stadt gilt. Von dort sind wir vorbei am Tennessee Theater durch die Stadt gefahren und danach zurück auf den Highway, um uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel zu machen.

In some cities in the US you can find murals from the Greetings Tour which kind of became famous on instagram. We found out that there’s one of these in Knoxville too and so we had to stop to take some pictures. Afterwards we visited the Sunsphere which is a tower with a little observation deck for a nice view all over Knoxville. This tower also became the town’s landmark and it definitely makes the skyline unique. From there we passed the Tennessee Theater and drove through the city before we had to hit the road again to drive to our next destination.

Greetings from Knoxville mural
Tennessee Theater

Der nächste Stop war keine Stadt, sondern eins der vielen landschaftlichen Highlights in North Carolina: die Whitewater Falls. Auf dem Weg dorthin kann man die schöne Aussicht genießen, die North Carolina durch die vielen Berge zu bieten hat und außerdem führte die Strecke uns durch noch einen neuen Staat, und zwar durch South Carolina. Es hat schon leicht zu dämmern angefangen, als wir endlich an den Wasserfällen angekommen sind, aber es war immernoch wirklich schön, sich die Fälle und die Natur rundherum anzuschauen. Von dort sind wir dann direkt nach Asheville gefahren und vor unserem Hotel gab es nur noch einen einzigen Stop, denn wir brauchten dringend etwas zum Abendessen, bevor wir nur noch ins Bett gefallen sind.

Our next destination was not a city but one of the many scenic highlights you can see in North Carolina: the Whitewater Falls. During the ride there we were able to enjoy the great view North Carolina’s mountains have to offer. Besides that we passed a new state on the way: South Carolina. It already started to get dark outside when we finally arrived, but we still had a great time enjoying the beautiful falls and the nature around. Afterwards we drove directly to Asheville and only stopped one more time to get something for dinner before we entered our hotel, where we went straight to bed because we had a lot of things planned for our sunday in Asheville.

Whitewater Falls
streets of South Carolina

SIGHTSEEING IN ASHEVILLE

Asheville ist eine kleine, aber wirklich hübsche Stadt im Herzen der Blue Ridge Mountains und wir haben den ganzen Sonntag unseres Trips damit zugebracht, diese zu besichtigen. Nach einem sehr guten Frühstück, von dem ich euch später erzählen werde, sind wir durch die Grove Arcade gelaufen. Diese ist ein bereits von außen wirklich schön aussehendes Einkaufszentrum, welches auch drinnen sehr liebevoll gestaltet ist. Von dort sind wir vorbei an der Basilica of Saint Lawrence zum River Arts District gelaufen und da einige Galerien geöffnet waren, haben wir uns ein bisschen von den Bildern verschiedener Künstler inspirieren lassen. Zurück im Zentrum der Stadt sind wir noch ein wenig am Broadway entlang gelaufen, bevor wir ins Asheville Visitors Center gefahren sind, um uns neben Souvenirs für unsere Scrapbooks auch Tickets für eine Besichtigungstour im wohl schönsten Gebäude der Vereinigten Staaten zu kaufen…

Asheville is a small but really pretty town in the heart of the Blue Ridge Mountains and we spend all sunday of our trip exploring. After a very good breakfast I will tell you about a bit later in this post we walked through the Grove Arcade which is a shopping center that already looks pretty from the outside but is even cuter from the inside. Afterwards we passed the Basilica of Saint Lawrence on our way to the River Arts District where we had the chance to visit some little galleries and get inspired by the pictures of many artists. Back downtown we walked along Asheville’s broadway for a while before we drove to the Asheville Visitors Center not only to buy souvenirs but also to purchase tickets for a tour in one of the most beautiful buildings in the US…

…und zwar dem Biltmore Estate! Da der Eintrittspreis recht hoch ist, haben wir lange überlegt, ob es uns das Geld wert ist, aber da wir schon die Fotos im Internet richtig schön fanden, wollten wir das Estate doch sehen. Man fährt anfangs mit dem eigenen Auto mehrere Meilen durch das unfassbar große Gelände, welches das Gebäude umgibt, bevor man auf dem Besucherparkplatz landet, von dem man noch ein Shuttle nehmen muss, welches einen zum eigentlichen Estate bringt. Es ist wirklich spannend, im Bus zu sitzen und auf den Augenblick zu warten, an dem man um die Ecke fährt und plötzlich das Anwesen vor sich sieht. Wir haben erst von außen Fotos gemacht und sind ein wenig durch das Gelände spaziert, bevor wir unseren Audioguide für die Besichtigungstour abgeholt das Estate betreten haben. Durch den Guide bekommt man viele Informationen zu jedem der 250 Zimmer inklusive des Swimmingpools und der Bowlingbahn und allgemein über das Leben der Vanderbilt Familie. Die Inneneinrichtung ist wunderschön und auch von außen ist das Estate atemberaubend und meine Freundinnen und ich sind uns zu einhundert Prozent einig, dass es sich definitiv gelohnt hat. Es ist Wahnsinn, wie fortschrittlich das ganze Gebäude gestaltet ist, obwohl es bereits 1888 erbaut wurde.

…the Biltmore Estate! The tickets are not very cheap and we thought about it being worth the money a long time, but we already loved the pictures on the internet so we wanted to give it a try. When you enter the area that belongs to the Estate you have to drive a few miles until you park your car on a visitors parking lot and from there you have to take a shuttle to get to the main building. It’s really exciting to first drive through the huuuuge area that belongs to the Estate and then to sit on the shuttle waiting to drive around the corner to finally see the beautiful building you already saw on the pictures. When we arrived we first took some pictures before we entered the building to pick up our audio guides and start our tour. The guide gives you lots of information about the 250 rooms including the swimming pool and the bowling alley and about the life of the Vanderbilts in general. The interior furnishing is impressive and definitely as beautiful as the Estate already is from the outside and my friends and I agree a hundred percent that it was worth the money to see and exlore this awesome place. It’s incredible how modern and advanced everything is in there although it was built in 1888.

im Biltmore Estate // inside the Biltmore Estate
im Biltmore Estate // inside the Biltmore Estate
Biltmore Estate
Grove Arcade

ESSEN IN ASHEVILLE // food in Asheville

Durch meine host mom, die in Florida geboren ist, habe ich definitiv meine Liebe zum Frühstück entdeckt, wie es für die Südstaaten typisch ist. Am Sonntag Morgen vor unserer Sightseeingtour durch Asheville haben wir uns im Tupelo Honey Cafe gestärkt. Ich habe mich für die gebratenen grünen Tomaten mit Grits entschieden, eine Empfehlung meiner host mom, die mich überzeugt hat. Außerdem bekamen wir Biscuits mit Marmelade und Honig gebracht, während wir auf unsere Bestellung gewartet haben. Am Sonntag Nachmittag haben wir uns für eine heiße Schokolade in der French Broad Chocolate Lounge entschieden, um uns ein bisschen aufzuwärmen. Es gab verschiedene Varianten auf der Speisekarte und ich habe mir die heiße Schokolade mit gesalzenem Karamell ausgesucht – eine in meinen Augen gute Wahl und eine angenehme Abwechslung zu heißer Schokolade von Starbucks, ohne die ich meine Reise nach New York nicht überlebt hätte.

My host mom who was born in Florida obviously raised me right because I love the breakfast you get in the Southern states of the US. On sunday morning before we started our sightseeing tour through Asheville, we ate at the Tupelo Honey Cafe. I ordered the fried green tomatoes with goat cheese grits because my host mom always recommended them and I love it! Besides that I love that you get fresh and warm biscuits with jam and honey while you wait for your food. On sunday afternoon we decided to warm up with a hot chocolate at the French Broad Chocolate Lounge and from the options on the menu I chose the one with salted caramel – a good decision and a nice change to the hot chocolate from Starbucks which saved my life on my New York trip.

gebratene grüne Tomaten im Tupelo Honey Cafe // fried green tomatoes at Tupelo Honey Cafe
Tupelo Honey Cafe biscuits

Am Montag Morgen wollten wir noch einmal ein typisches Südstaatenfrühstück und sind zu Biscuit Head gefahren, bevor wir uns auf den Heimweg machen mussten. Der Name des Cafes kommt daher, dass die Biscuits die Größe eines Katzenkopfes haben und sie haben mir noch besser geschmeckt, als die im Tupelo Honey Cafe. Ich habe mir ein halbes Frühstück bestellt, welches zwei Eier, ein Nebengericht meiner Wahl und einen Biscuit beinhaltet. Als Nebengericht habe ich hausgemachte Pommes mit Käse gewählt, welche auf der Speisekarte den Namen Mond Pommes haben. Außerdem gibt es eine kleine Bar mit allen möglichen hausgemachten Marmeladen für die Biscuits und wir haben einige probiert – unglaublich lecker! Wenn ich jemals wieder nach Asheville kommen sollte, würde ich alle drei Cafes noch einmal besuchen, aber Biscuit Head hat es mir besonders angetan.

On monday morning we used our chance again to get a Southern breakfast and drove to a place called Biscuit Head before we hit the road back to Cincinnati. At first the name of the cafe sounds a bit weird, but the reason they chose it is that their biscuits are as big as a cat’s head and I liked them even more than the ones we got at the Tupelo Honey Cafe. I ordered the half breakfast including two eggs your way, a side of your choice and a biscuit. As a side I chose moon fries which are homemade fries with moon cheese on top. Besides that they have a little jam bar where you can get many awesome homemade things to put on your biscuit and the ones we tried were sooo good. Should I ever go back to Asheville I would visit all three cafes again, but if I had to choose a favorite it would be Biscuit Head.

Biscuit Head Marmeladenbar // Biscuit Head jam bar

SHOPPING IN ASHEVILLE

Wir waren nicht wirklich zum Shoppen in Asheville, aber wir sind durch ein paar kleine Lädchen geschlendert, bevor wir zum Biltmore Estate gefahren sind. Wir waren in einem Vintage Second Hand Laden und in verschiedenen kleinen Ramschläden und hatten viel Spaß dabei, die vielen Kleinigkeiten anzuschauen, die man dort kaufen konnte. Außerdem sind wir auf der Suche nach Postkarten in einem Hippieladen gelandet, in dem ich kurzerhand noch dem Inhaber helfen musste, seine Kamera wieder zum Laufen zu bekommen. Im Asheville Visitors Center haben wir uns Sticker für unsere Scrapbooks gekauft und im Souvenirshop des Biltmore Estate eine sehr schöne Postkarte, die das Gebäude zeigt. Ein spannender Platz zum Shoppen wäre wahrscheinlich die Grove Arcade gewesen, aber leider waren wir so zeitig dort, dass die Läden alle noch geschlossen hatten.

We didn’t really have time to go shopping during our stay in Asheville, but we walked through some cute little stores before we drove to the Biltmore Estate. We went to a vintage thriftshop and other small junk stores and it was lots of fun to explore all the interesting things they sell. We were also looking for postcards and ended up in some kind of hippie store where I had to help the owner repairing his camera. At the Asheville Visitors Center we got some stickers for our scrapbooks and at the Biltmore souvenir shop we bought a beautiful postcard showing the Estate. The Grove Arcade would probably be a nice place to go shopping, but we went there too early in the morning so all the stores were not open yet. 

AUF DEM RÜCKWEG NACH CINCINNATI // on the way back to Cincinnati

Bevor wir uns nach dem Frühstück am Montag Morgen zurück auf den Heimweg nach Cincinnati machen mussten, haben wir einen zu der Zeit befahrbaren Teil des Blue Ridge Parkways passiert, der besonders im Herbst wunderschön sein soll. Auf unserer Strecke kamen wir am Vitisors Center vorbei und haben uns die Nationalparkstempel abgeholt, die man in allen Nationalparks der USA sammeln kann. WIr hätten gern viel mehr vom Blue Ridge Parkway gesehen, aber durch Schnee und schlechtes Wetter war leider ein sehr großer Teil gesperrt und wir hatten keine Chance, die schönsten Abschnitte zu sehen. Trotzdem war die Natur wunderschön und auf dem Highway Richtung Cincinnati konnten wir noch lange die atemberaubende Berglandschaft North Carolinas bewundern, bevor wir in den dritten und damit für mich letzten neuen Bundesstaat unseres Roadtrips gefahren sind. Wir haben unsere Route nach Hause so gelegt, dass wir durch Virginia gefahren sind und obwohl wir nicht tief ins Innere des Staates fahren konnten, sah es trotzdem wieder völlig anders aus, als in North Carolina. Aus Virginia heraus sind wir durch den Cumberland Gap Nationalpark gefahren, haben uns dort ebenfalls Stempel abgeholt und sind danach so schnell wie möglich zurück nach Cincinnati gefahren. Und je näher wir kamen, desto mehr schneite es wieder…

Before we had to drive back to Cincy we used some time to drive along a part of the Blue Ridge Parkway that was open at this time. Especially in the fall the parkway is supposed to be beautiful and we were a bit sad to not have the chance to see the prettiest parts, but we still enjoyed the beautiful nature and we also stopped at the visitors center to collect the national park stamps you can get in every park in the US. We loved the view we had on the mountains as long as we drove through North Carolina, but everything around us changed as soon as we entered the last new state of our trip. For the way back home we agreed on a route that would let us drive through Virginia and although we didn’t really drive into the state but more stayed close to the boarder to North Carolina everything looked different and you could definitely tell that you are in a new state. We also passed the Cumberland Gap National Park and collected some stamps there too before we chose the fastest route to get back to Cincinnati, but the closer we came, the more snow we had to deal with…

 

Berge in North Carolina // North Carolina mountains
Stop in Virginia

Insgesamt sind wir in drei Tagen durch fünf Bundesstaaten gefahren, drei davon waren neue Staaten für mich. Ich finde es immer wieder spannend, dass man beim Überqueren der meisten Bundesstaatengrenzen das Gefühl hat, in einem neuen Land zu sein, da plötzlich alles völlig anders aussieht und allgemein kann ich kaum glauben, wie viele Orte dieses riesigen Landes ich in den letzten Monaten sehen und bereisen durfte.

Altogether we drove through five states in three days and three of the states were new for me. I think it’s really exciting that driving across a state line feels like you just entered a new country because everything around you suddenly changes and looks different than in the state before. I can’t believe how many places I was able to see and travel too in the last few months and I just love my time here in the US.

xoxo,

Julia

 

 

 

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